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Wicon AG setzt neu auf Photovoltaik

Mit einer leistungsfähigen Photovoltaikanlage auf dem 2000 m2 grossen Firmendach setzt die Firma Wicon AG in Andwil erneut ein umweltpolitisches Ausrufezeichen.


Befasst hat sich die Firmenleitung gemäss Markus Naegeli, CEO der Wicon AG, bereits vor zwei Jahren erstmals mit der Nutzung des Firmendachs zur Installation einer Photovoltaikanlage. Gründe dafür gab es viele: Der gelebte Umweltgedanke, die unsichere Energie-Versorgungssicherheit, die markant gestiegenen Energiepreise und nicht zuletzt die notwendige Dachsanierung. Im Rahmen dieser Dachsanierung mit neuer Dämmung gelangte das Projekt Photovoltaik jetzt zur Ausführung.


v.l.n.r.: Andreas Jossi (CEO SN erneuerbare Energie), Hans Hofstetter (VRP Wicon Group), Toni Thoma (Gemeindepräsident Andwil), Markus Naegeli (CEO Wicon AG)


2000 m2 nutzbare Fläche Das Firmendach der Wicon AG ist geradezu prädestiniert für den Betrieb einer Photovoltaikanlage. 2000 m2 Fläche bieten genügend Raum für rund 800 einzelne Module, welche die Sonnenstrahlung in elektrische Energie umwandeln. Die Anlage hat eine Gesamtleistung von 338 Kilowatt-Peak. Von den jährlich eingespeisten 310 MWh nutzt die Wicon AG rund 300 MWh für den eigenen Gebrauch. Dies entspricht rund 15 Prozent des gesamten Jahres-Energieverbrauchs der Wicon.



Ein Modell der Zukunft

Verantwortlich für die Anlage zeichnet die SN Erneuerbare Energie AG (SNEE) mit Sitz in St. Gallen. Das Unternehmen, das über langjährige Erfahrung im Bereich nachhaltiger Energielösungen verfügt, plant, baut, finanziert und betreibt grosse Photovoltaikanlagen in der ganzen Schweiz. Durch den langfristigen Contracting-Vertrag entfallen für die Wicon AG hohe Investitionskosten für Planung, Bau und Installation. Zudem liegen Betrieb, Unterhalt sowie Überwachung der Anlage bei diesem Geschäftsmodell ganz in der Verantwortung der SNEE. Die Wicon AG ihrerseits bezieht von der SNEE Strom zu einem stabilen und günstigen Preis.


Nachhaltigkeit ein Firmencredo

Seit Bezug der neuen Firmenräumlichkeiten in Andwil im Jahr 2017 ist der Umweltgedanke steter Begleiter der Geschäftsleitung. Als erstes wurde mit dem Einbau eines Luft-Wärmetauschers gänzlich auf fossile Brennstoffe verzichtet. Seither wird die Abwärme sämtlicher Produktionsmaschinen – 35 CNC Dreh- und Fräsmaschinen – gezielt zu Wärme- und Kühlzwecken genutzt. Weiter reagiert das Unternehmen auf die Forderung des Bundesrates bezüglich Einsparung von Energie: Gegenüber den ersten Monaten des Vorjahres senkte Wicon den Verbrauch in diesem Jahr um ca. 20 Prozent. Und jetzt geht als neustes Projekt die Photovoltaikanlage in Betrieb.



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